Sprecher*innen beim Forum Betriebsökologie

Jacob Sylvester Bilabel leitet seit Sommer 2020 das Netzwerk Nachhaltigkeit in Kultur und Medien, gefördert durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)

Im Jahre 2009 gründete er die paneuropäischen Green Music Initiative (GMI), eine unabhängige, branchenübergreifende Denkfabrik, die Menschen in der Musikfestival- und Veranstaltungsbranche dazu inspirieren soll, ihre Aktivitäten nachhaltiger und intelligenter zu gestalten. Die gemeinnützige Initiative vereint heute mehr als 350 Festivals und 500 Veranstaltungsorte in ganz Europa und erreicht durch ihre Aktivitäten mehr als 3 Millionen junge Europäerinnen. GMI fungiert als Sektor übergreifende Innovations- und Forschungsagentur für die europäische Musik- und Unterhaltungsindustrie. Als Projektleiter des EE MUSIC-Projekts war er für mehr als 60 Workshops verantwortlich, die in 27 europäischen Ländern stattfanden, um Festivals, Clubs und Veranstaltungsorte zu ermutigen das Thema Energieeffizienz strategisch zu adressieren.


„Eine klimaverträgliche und damit zukunftsfähige Kultur- und Medienlandschaft ist nicht weniger schön, aufregend oder breit im Angebot. Im Gegenteil: Schon heute können wir mit viel Kreativität und Phantasie gemeinsam all die Experimente, Innovationen und Möglichkeiten erproben, die uns als Gesellschaft auf dem Weg in eine klimaneutrale Zukunft begleiten werden. Kreativität und Phantasie werden so zu paradoxen Ressourcen: je mehr wir sie nutzen, desto mehr haben wir am Ende von ihnen.“

Einführung in die Betriebsökologie, 09.02.2021, 13:30 – 14:00 Uhr
Die Bedeutung von Klimaschutz im Kulturbereich, 10.02.2021, 13:30 – 13:45 Uhr
Die konkrete Umsetzung von Nachhaltigkeitszielen, 11.02.2021, 13:30 – 13:45 Uhr
Wie viel ist viel? – Einführung zu Kernindikatoren, 12.02.2021, 13:30 – 13:45 Uhr

Dr. Roland Witzel ist deutscher und US-amerikanischer Volljurist. Er studierte an der Freien Universität Berlin, der Universität Potsdam und der University of Pennsylvania. Er promovierte zu einem Thema auf dem Gebiet des US-Verfassungsrechts. 2007 erhielt er seine Zulassung als Attorney-at-Law des Staates New York. Seit 2010 ist er Referent bei der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM). Seit 2016 ist er im Grundsatzreferat mit den Schwerpunkten Geschlechtergerechtigkeit in Kultur und Medien sowie Nachhaltigkeit. Seit 2020 ist er Koordinator des Corona-Teams der BKM.

Kultur und Medien zukunftsfähig gestalten – Nachhaltigkeit bei der BKM 09.02.2021, 14:30 – 15:00 Uhr

Fine Stamnitz ist Geschäftsführerin des Green Touring Network und Mitinitiatorin von Music Declares Emergency Deutschland.

Greener Artist Activities – Was Künstler*innen gerade und in Zukunft tun können, um aktiv am Klimaschutz zu partizipieren 09.02.2021, 15:15 – 15:30 Uhr

Dr. Birgit Schneider-Bönninger ist Sport- und Kulturdezernentin der Bundesstadt Bonn.

„Wir brauchen eine kulturelle Nachhaltigkeitsbewegung, die das utopische Potenzial der Künste ausschöpft – für Weltveränderung und Wandel in den Köpfen.“

ARTainable! Klimakunst und die kreative Kollision der Welten in der UN-Klimastadt Bonn, 09.02.2021, 15:45 – 16:00 Uhr

Bonn trägt als deutscher UNO-Stadt mit Sitz des UN-Klimasekretariats eine besondere Verantwortung für die Umsetzung der Agenda 2030 und der 17 Nachhaltigkeitsziele. Unter dem Dach eines transdisziplinären Klimakunstlabors (ART goes sustainable – ARTainable) sollen Nachhaltigkeitsaktivitäten der städtischen Kulturinstitute, der freien Szene und zivilgesellschaftlicher Akteure gebündelt und gefördert werden. Leitmotiv ist die kreative Kollision der Welten, die eine „Kultur des Experimentierens“ beflügelt, neue Möglichkeitsräume schafft und zu Alternativen aufruft.
Als Pilotprojekt geht die „Grüne Oper für alle“ an den Start – mit klimagerechter Sanierung, Urban Gardening auf den Rheinblick-Terrassen und dem innovativen Festival „OpernRasen“ für Sport und Kultur auf der Grünfläche vor der Oper.

Dr. Sebastian Brünger studierte Betriebswirtschaftslehre und Politikwissenschaft und promovierte an der HU Berlin über den Umgang deutscher Konzerne mit ihrer NS-Vergangenheit. Von 2005 bis 2006 arbeitete er als Regieassistent zunächst am Nationaltheater Mannheim, dann am Düsseldorfer Schauspielhaus. Von 2007 bis 2015 war er Dramaturg im Theaterkollektiv Rimini Protokoll. Seit 2016 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter der Kulturstiftung des Bundes und leitet das Förderprogramm „Doppelpass – Fonds für Kooperationen im Theater“ sowie das Pilotprojekt „Klimabilanzen in Kulturinstitutionen“.

Präsentation Pilotprojekt „Klimabilanzen in Kulturinstitutionen“, 12.02.2021, 14:15 – 14:45 Uhr


Künstlerinnen und Kulturinstitutionen reflektieren inzwischen vermehrt die eigenen betriebsökologischen Produktionsbedingungen, beklagen aber zugleich fehlende Mittel, bürokratische Strukturen und unzureichendes Handlungswissen, um konkrete Maßnahmen umzusetzen. So ist die Klimawirkung der Kunst in Deutschland ein blinder Fleck, den zunehmend mehr Akteurinnen in den Blick nehmen wollen.

Die Kulturstiftung des Bundes hat mit „Klimabilanzen in Kulturinstitutionen“ ein Pilotprojekt initiiert, das 19 Kultureinrichtungen dabei unterstützt, im „Konvoi-Verfahren“ eine Klimabilanz zu erstellen und den eigenen CO2-Fußabdruck zu ermitteln. Ziel ist es, modellhaft den Prozess der Klimabilanzerstellung im Kulturbereich zu erproben, um Kultureinrichtungen ein Instrument auf dem Weg zur Klimaneutralität aufzeigen. In einem viermonatigen Prozess erhalten die teilnehmenden Einrichtungen sowohl Unterstützung bei der Bilanzierung, um Transparenz über die eigenen CO2-Emissionen zu erzielen, als auch ein spezifisches Klima-Coaching, um den Wissenstransfer im Haus über ein verbessertes Umwelthandeln zu gestalten.

Christoph Hügelmeyer ist seit 2019 Technischer Direktor und Umweltmanagementbeauftragter der Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin GmbH. Er wurde 1988 bei Osnabrück geboren, studierte Theater-, sowie Veranstaltungstechnik und –management und arbeitete von 2014 bis 2019 als Leiter der Bühnentechnik an der Staatsoper Hannover. Die KBB ist eine Plattform der internationalen Kulturarbeit, mit den Internationalen Filmfestspielen Berlin, dem Haus der Kulturen der Welt und den Berliner Festspielen mit dem Martin-Gropius-Bau sorgt sie für ein Programm von internationaler Strahlkraft. Die KBB ist eine weltoffene Kulturinstitution, die in künstlerischen Projekten und innovativen Formaten gesellschaftliche Fragestellungen unserer Zeit reflektiert. Das eigene Handeln kann dabei nicht unbeachtet bleiben; daher ist der Schutz der Umwelt und ihrer Ressourcen der KBB und ihren Mitarbeiter*innen ein wichtiges Anliegen.

Die Kultur sollte nicht nur Wege aus dem Spannungsfeld Klima, Kunst und Betrieb finden, sondern diese auch proaktiv aufzeigen. Umweltmanagementsysteme können Kulturinstitutionen in diesem Prozess begleiten. Neben dem Engagement Einzelner in den verschiedensten Kulturbereichen benötigt es jedoch auch klare Vorgaben seitens der Politik, um sowohl nach innen als auch nach außen ein gemeinsames Ziel zu verfolgen: Eine nachhaltige und ausgewogene Kulturproduktion, die keinen Raubbau an unserem Planeten betreibt.

EMAS in der Praxis: Möglichkeiten und Grenzen eines Umweltmanagementsystems im Kulturbereich am Beispiel der Kulturveranstaltungen des Bundes. 11.02.2021, 13:45 – 14:15 Uhr


Die KBB ist seit 2012 im EMAS-Register zertifiziert und arbeitet seitdem kontinuierlich an der Verbesserung der Umweltleistung der Gesellschaft und ihrer Geschäftsbereiche, den Internationalen Filmfestspielen Berlin, dem Haus der Kulturen der Welt und den Berliner Festspielen mit dem Martin-Gropius-Bau. In diesen mittlerweile 9 Jahren haben sich belastbare Strukturen eines Umweltmanagementsystems im Kulturbereich gebildet, die uns in unserer täglichen Arbeit begleiten und immer neue Wege finden lassen. Dieser Vortrag beleuchtet die Entwicklung des EMAS-Systems der KBB bis zum heutigen Tag, die Chancen und Probleme der EMAS-Zertifizierung, die aktuellen Projekte sowie einen Ausblick in die Zukunft.

Katharina Heib ist Projektleiterin bei PACT Zollverein, einem internationalen Produktions- und Künstlerhaus. Neben einem renommierten Bühnenprogramm, das Uraufführungen wie Gastspiele umfasst, widmet sich PACT in verschiedenen Formaten den interdisziplinären Übersprüngen zwischen Wissenschaft, Technologie, zeitgenössischer Kunst und weiteren Forschungsbereichen. Als Projektleiterin zeichnet sich Heib verantwortlich für das Residenzprogramm sowie die Produktionsleitung von Gastspielen. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit liegt im nachhaltigen Innovationsmanagement. So betreut sie die Umsetzung der EMAS-Zertifizierung von PACT und vertritt die Institution in verschiedenen Arbeitskreisen zum Thema Ökologie und Nachhaltigkeit. Heib studierte an der Ruhr-Universität-Bochum „Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte“ (BA), aktuell absolviert sie ergänzend einen Master in „Wirtschaft und Management“. Sie ist ausgebildete Veranstaltungskauffrau und war u.a. bei der Ruhrtriennale und dem FIDENA-Festival (Bochum) tätig. Ehrenamtlich engagiert sie sich im Vorstand der Rü-Bühne e.V. (Essen).

„Erfolgreiche Nachhaltigkeit verlangt, in ein bewusstes Handeln zu kommen.“

Umweltmanagement als Selbstermächtigung – EMAS beim PACT-Zollvereinz, 11.02.2021, 14:15 – 14:45 Uhr

PACT Zollverein, gegründet 2002, ist ein Ort der Zusammenkunft und des Austauschs in den Bereichen Tanz, Performance, Theater, Medien und Bildende Kunst. Gelegen auf dem Areal des UNESCO-Welterbes Zollverein, einem international bekannten Symbol für Wandlung und hervorgegangen aus der Internationalen Bauausstellung Emscher Park, fühlen wir uns einem zukunftsweisenden Umgang mit dem historischen Erbe der Montanindustrie und deren Folgen verpflichtet. Seit der Gründung von PACT Zollverein spielen die Themen Ökologie und Nachhaltigkeit im internen Betriebsablauf sowie in der Programmatik des Hauses eine substantielle Rolle. Die abteilungsübergreifende „Arbeitsgemeinschaft Nachhaltigkeit“ begleitet seit 2020 den Implementierungsprozess des Umweltmanagementsystems EMAS und wirkt dabei auf die Teamstruktur ein, sodass Gestaltungsspielräume wahrgenommen werden können und ein ressourcenbewusstes Handeln entsteht. 

Dr. Christopher Garthe ist spezialisiert auf Nachhaltigkeit in Ausstellungen und Museen und ist als Kreativdirektor, Dozent, Autor und Referent zu diesem Thema tätig. In seiner Funktion als Creative Director in der Kreativagentur studio klv hat er zahlreiche Ausstellungen konzipiert und Institutionen zum Thema Nachhaltigkeit beraten. Christopher Garthe ist Autor und Dozent des Moduls Nachhaltigkeitsmanagement für Museen bei museOn. Er publiziert regelmäßig zu diesem Thema auf seinem Blog ausstellung-museum-nachhaltigkeit und hat mehrere Beiträge über Ausstellungen und Museen
veröffentlicht.

„Wenn Museen in Zukunft relevant bleiben wollen, müssen sie Nachhaltigkeit als Kernwert berücksichtigen.“

Der Beitrag von Museen zu großen Transformation, 11.02.2021, 15:00 – 15:20 Uhr

Stefan Charles war bis 2020 Kulturchef und Mitglied der Geschäftsleitung beim Schweizer Radio und Fernsehen SRF. Zuvor arbeitete er als Managing Director am Kunstmuseum Basel und als Abteilungsleiter und Dozent an der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK. Zurzeit absolviert er das Executive Master in Environmental Governance am Graduate Institute Geneva.

“Talk does not cook rice!” Wir müssen handeln, und zwar jetzt. Bis zum Jahr 2030 sind es keine 3300 Tage mehr.

Der Beitrag von Museen zu großen Transformation, 11.02.2021, 15:00 – 15:20 Uhr

Sabine Jellinghaus ist Diplom-Ingenieurin und seit 2018 Senior-Beraterin der EnergieAgentur.NRW. Sie unterstützt Akteurinnen und Akteure in Kommunen dabei, Energieeffizienz und Klimaschutz in ihren vielfältigen Arbeitsfeldern umzusetzen. Im Jahr 2020 hat sie das Beratungsangebot für Klimaschutz in Kultureinrichtungen mitentwickelt. Schwerpunkte ihrer Tätigkeit sind Managementsysteme für den Umwelt- und Klimaschutz und kommunikative Prozesse im Klimaschutz.

Werkstatt der EnergieAgentur.NRW. Klimaschutz im Kulturbetrieb, 10.02.2021, 13:30 – 16:00 Uhr

Maximilian Kromer hält einen B.A. in European Studies und einen M.Sc. in Sustainability Science & Policy Development des Maastricht Sustainability Institute der Universität Maastricht. Seit 2019 ist Klima.Netzwerker der EnergieAgentur.NRW. In dieser Rolle unterstützt er Unternehmen & Kommunen in der Klimaschatzarbeit durch Planung und Durchführung von Kampagnen, Projekten und Veranstaltungen zu diversen Klimaschutz Themen. Seit Mitte 2020 liegt einer der Schwerpunkte seiner Arbeit im Themenfeld Klimaschutz in Kultureinrichtungen.

Werkstatt der EnergieAgentur.NRW. Klimaschutz im Kulturbetrieb, 10.02.2021, 13:30 – 16:00 Uhr

Nils Krüger ist Diplom Geograph und seit 2013 Berater der EnergieAgentur.NRW. Erst fungierte er als Klima.Netzwerker in Oswestfalen-Lippe und war dort Ansprechpartner unter anderem für Kommunen, Unternehmen und Institutionen, um Energieeffizienz und Klimaschutz in ihren vielfältigen Arbeitsfeldern umzusetzen. Mittlerweile ist er in der Kommunalberatung tätig und seit 2020 im Beratungsschwerpunkt Klimaschutz in Kultureinrichtungen tätig. Zu seinen Schwerpunkten zählen die Moderation und Durchführung von Workshops.

Werkstatt der EnergieAgentur.NRW. Klimaschutz im Kulturbetrieb, 10.02.2021, 13:30 – 16:00 Uhr

Lucy Latham kam 2013 zu Julie’s Bicycle, um mit wichtigen kulturellen Akteuren in Großbritannien und international zusammenzuarbeiten. Sie bietet Forschung, Training und Beratung an und setzt sich für die strategische Integration von Umwelt- und Klimaschutzmaßnahmen innerhalb der Kulturwirtschaft ein. Lucy leitet die Partnerschaft von Julie’s Bicycle mit dem Arts Council England, um Umweltaktionen im gesamten Kunst- und Kultursektor zu inspirieren und zu unterstützen. Sie arbeitet auch im Rahmen des Programms „Policy and Cities“ von Julie’s Bicycle, das sich auf die Rolle der Kultur bei der Transformation der Städte konzentriert.

Sustaining Creativity: Environmental Action at Arts Council England (engl.), 12.02.2021, 13:45 – 14:15 Uhr

Lucy Latham wird die umweltpolitische Intervention des Arts Council England vorstellen und erläutern, wie sie den nationalen Kultursektor und dessen Weg zur Nachhaltigkeit verändert hat.


Korina Gutsche ist Dipl.Ing für Umwelttechnik und IHK-Produktionsleiterin Film/TV mit dreißig Jahren Berufserfahrung zu gesamtgesellschaftlichen Themen. Sie arbeitet seit 2011 als freiberufliche Productionmanagerin Sustainability, Dozentin und Beraterin für ökologische Nachhaltigkeit und Klimabilanzierung in der Medienbranche mit dem Fokus auf Filmproduktionen und Institutionen, Filmfestivals und Kinos, mehr unter: www.bluechildfilm.com

Die Klimakrise wartet nicht und es geht um unsere gemeinsame Zukunft. Unser Ziel: die globale Erwärmung müssen wir auf deutlich unter 2 Grad begrenzen und die Agenda 2030 umsetzen. Dafür brauchen wir jetzt den Wertewandel, ein gemeinsames Verständnis füreinander, Lösungen für eine lebenswerte Welt und müssen dafür in der Medien- und Kulturbranche natürlich entsprechende Impulse setzen.

ACTION BITTE! THINK GREEN bevor die Filmklappe fällt, 12.02.2021, 14:45 – 15:00 Uhr

Yvonne Büdenhölzer ist seit 2012 Leiterin des Theatertreffens der Berliner Festspiele. Sie wurde 1977 bei Köln geboren, studierte Germanistik und Pädagogik in Bonn und arbeitete als Dramaturgin und Kuratorin an verschiedenen Theatern und in der Freien Szene. Beim Theatertreffen 2019 initiierte und mitkuratierte sie die zweite Konferenz zu Gender(un)gleichheit „Burning Issues meets Theatertreffen“. Von 2005 bis 2011 war Yvonne Büdenhölzer Künstlerische Leiterin des Stückemarkts beim Theatertreffen. In der Spielzeit 2009/10 war sie Kuratorin und Festivalmanagerin der Theaterbiennale Neue Stücke aus Europa in Wiesbaden und Mainz. Sie war Lehrbeauftragte an der Freien Universität Berlin und Mitglied im Rat für die Künste. 2020 erhielt sie den Berliner Frauenpreis für ihr Engagement für die Chancengleichheit am Theater.

CO2 Bilanzierung des Theatertreffens: Ein Gespräch über Herausforderungen, Chancen und Notwendigkeiten. 12.02.2021, 15:15 – 15:30 Uhr

Jonas Leifert arbeitet seit 2021 als Projektmanager im Bereich Kultur beim Regionalverband Ruhr. Nach seinem Studium koordinierte er als wissenschaftlicher Mitarbeiter den Masterstudiengang Performance Studies an der Universität Hamburg und war freiberuflich als Projektleiter für Einzelkünstler:innen, Festivals und Institutionen tätig. Ehrenamtlich engagierte er sich u.a. als Vorsitzender des Dachverbands freie darstellende Künste für die kulturpolitische Interessenvertretung von Künstler:innen und Akteur:innen der freien Szene in Hamburg. Von 2018 bis 2020 arbeitete er als Dramaturg und Projektleiter für das transdisziplinär ausgerichtete choreographische Zentrum PACT Zollverein in Essen.

Handlungswissen ist für mich das Wort der Stunde. Wie komme ich persönlich zu Handlungswissen und wie können wir unser Handlungswissen gemeinsam teilen?

Regionales und konstruktives Wissensnetzwerkeln, 12.02.2021, 15:30 – 15:45 Uhr

Weitere Sprecher*innen: