Jung. Nachhaltig. Fürsorglich. Queer. Das PATHOS THEATER ist mit der Verbindung von Kunst und Community-Building einzigartig als Labor für gesellschaftliche Zukunftsfragen. Wie wollen wir miteinander leben, arbeiten, lieben, alt werden? Welche Formen von Fürsorge braucht eine Gesellschaft, die nicht auseinanderfallen will? Das PATHOS ist der Resonanzraum für diese Fragen, ein Ort, an dem sich Generationen und Perspektiven begegnen und gemeinsam wegweisende Kunst schaffen. Die Erarbeitung einer Klimabilanz war der Start für nachhaltige Veränderung, das von PATHOS initiierte Klimafolgekosten-Ticket setzt Maßstäbe für nachhaltige Kultur und wird deutschlandweit übernommen. Die Bindung der queeren Community konnten wir durch Workshops, das Go drag! Munich Festival und Events für die Ballroom Community stärken. Gemeinsam mit Akteuren der Freien Szene bringen wir unter dem Titel “Empathy Expanding” Kunst in Pflegeeinrichtungen und in Zusammenarbeit mit Pflegekräften und Bewohner*innen entstehen am Haus viel beachtete Performances. Generationengerechtigkeit wird zum ästhetischen Prinzip: Vielfalt und nachhaltige Fürsorge begegnen und befruchten sich.

Nachhaltigkeit am PATHOS THEATER
Wir, als (vergleichsweise kleines) Theater, sehen es als unsere gesellschaftliche Aufgabe, beim Thema Nachhaltigkeit ein Vorreiter zu sein. Dabei setzen wir ganz auf die spezifischen Vorteile, die wir mit unseren kurzen Entscheidungswegen und dem überschaubaren Betrieb haben:
- Wir können ein Labor sein, können unkompliziert Dinge einfach mal ausprobieren und hierüber Daten und Erfahrungen sammeln, die wir gerne anderen zur Verfügung stellen.
- Wir können andere dazu inspirieren und ermutigen Maßnahmen auch in größerem Maßstab umzusetzen.
- Wir können eine Plattform zum Vernetzen organisieren, zum Austausch von Wissen und Erfahrungen.
In diesem Sinne haben wir bereits mehrere Klimabilanzen, das Klimafolgekosten-Ticket, zwei Solaranlagen, eine Dachbegrünung, den Klima-Taler umgesetzt, ein Netzwerk gegründet und stecken mitten in einer Gemeinwohl-Bilanzierung.
Denn es ist gesellschaftlich wirklich allerhöchste Zeit, jetzt endlich anzufangen und nicht darauf zu warten, bis man die umfassende, perfekte Lösung für die Klimakrise gefunden hat.
In diesem Sinne verstehen wir unsere Maßnahmen und das Sprechen darüber als einen Weg, unseren “Handprint”, also positive Veränderungen im Sinne der Nachhaltigkeit, zu vergrößern.
